Studienkoordinator/-in

In der Rolle Studienkoordinator/-in können Sie semesterunabhängige Veranstaltungen anlegen/bearbeiten und in die Prüfungsordnung einhängen. Voraussetzung ist, Sie sind im HIS-System als Studienkoordinator/-in angelegt und Organisationseinheiten zugeordnet.

Hier können Sie Rechte als Studienkoordinator/-in für das Portal TUconnect beantragen, sofern noch nicht vorhanden.

Stand: 02.12.22

Bearbeiten von vorhandenen semesterunabhängigen Veranstaltungen (SUV)

Klickpfad: Startseite > Curriculum Designer > Elemente bearbeiten
→ Maske: Suche nach PO-Elementen
Hier wählen Sie den Typ „Veranstaltung“ aus und grenzen evtl. über Nummer und/oder Titel bzw. über den Link „Erweiterte Suche“ Ihre Suche ein.

Gefundene PO-Elemente: Durch Klick auf Titel oder Stift-Icon gelangen Sie in den Editiermodus der SUV.

Reiter: Grunddaten
Rubrik: Spezielle Daten:
- Teilnahmepflicht: PF oder WP auswählen, da alles andere nicht ausgewertet wird
Hilft z. B. den Stundenplanern beim Auflösen von Konflikten. Bei Pflichtfächern (PF) sollte ein überschneidungsfreier Stundeplan ermöglicht werden.

- Angebotsfrequenz auswählen:
Bei den Angebotsfrequenzen „jedes 2 Semester“ bzw. „alle 2 Jahre“ können die Angebotsfrequenz auch, je nach Semesterangebot auf „nur im Wintersemester“, „nur im Sommersemester“, „WSem alle 2 Jahre“ bzw. „SSem alle 2 Jahre“ ersetzt werden. Damit erhöhen Sie die Aussagekraft.

- Empfohlenes FS (Fachsemester) eingeben:
Hilft beim Erstellen von Stundenplänen, Studiengangsplänen und beim Auflösen von Konflikten.

Rubrik: Lehrsprache:
- evtl. müssen Sie eine weitere Lehrsprache hinzufügen.

Abspeichern bitte nicht vergessen!

Anlegen von semesterunabhängigen Veranstaltungen (SUV)

Klickpfad: Startseite > Curriculum Designer > Elemente anlegen
→ Elementtyp Veranstaltung auswählen.
Anmerkung: Der Typ eines PO-Elements lässt sich nachträglich nicht mehr ändern.

Sie müssen mindestens die Felder mit dem Stern (*) ausfüllen, damit Sie die Veranstaltung abspeichern können. Dabei sollten Sie:
Rubrik: Grunddaten I

- Nummer: Bitte nutzen Sie für die Nummernvergabe unseren Nummerngenerator. Den Sie wie folgt starten. Sie geben im Feld „Nummer“ die 4-stellige Zahl für Ihre Fachrichtung + Ihr Institut ein und füllen die weiteren mit * gekennzeichneten Pflichtfelder aus, mindestens jedoch das Feld „Titel“ noch. Dann bitte Speichern anklicken. Nach dem Speichern wird dann die vollständige 10-stellige Nummer im Feld „Nummer“ eingetragen. Das System sucht nach der nächsten freien Nummer hinter dem Präfix (Zehner-Nummern sind für Module reserviert und werden übersprungen).
Zusätzlich wird die Nummer ergänzt durch -V und automatisch im Feld „Eindeutiger Schlüssel“ eingetragen!

- Langtext: Text des Titels mit der Ergänzung „- + die ausgewählte Veranstaltungsart“.
Beispiele:
Titel: Mikrobiologie
Veranstaltungsart: Seminar
Langtext: Mikrobiologie - Seminar

Titel: Allgemeine Literatur
Veranstaltungsart: Vorlesung
Langtext: Allgemeine Literatur - Vorlesung

- Prfgcode/Modulnr/Kurzbezeichnung: Sprechende Nummer aus dem alten MHB (Beispiel: GE-SuS-000001) eintragen.

Die Empfehlungen von der SUV-Bearbeitung sollten auch beim Anlegen von neuen SUVs übernommen werden.

Alle weiteren Eintragungen müssen Sie entsprechend Ihren Veranstaltungsdetails ergänzen.

Das Einhängen der SUVs in die PO-Struktur ist sofort möglich, sofern Sie wissen was Sie tun bzw. sich sicher fühlen. Dieses Vorgehen wird u.a. in der Anleitung „PO Anlegen“ beschrieben.

Besonderen Verzeichnissen

Veranstaltungen im Vorlesungsverzeichnis den „Besonderen Verzeichnissen“ zuordnen, anhand des Beispiels der Zuordnung einer Veranstaltung zum Pool-Verzeichnis




Anlegen einer neuen Prüfungsordnung

Unser Vorschlag: Benutzung der Top-Down-Methode (Anlegen der PO-Struktur ausgehend von einem Wurzelelement)

Wenn Sie eine neue PO nach der Top-Down-Methode anlegen, muss im GITZ zunächst ein neuer Studiengang angelegt werden. Dazu werden folgende Informationen benötigt:
- Bezeichnung des Studiengangs mit Übersetzung
- Studiengangnummer, Abschluss, PO-Version
- Bewerbung zum 1./höheren Fachsemester
- Statistikbereich, ggf. Statistikschlüssel
- Regelstudienzeit
- Kombinationsmöglichkeiten bei Mehrfachstudiengängen

In HISinOne ist ein Studiengang die Kombination aus Abschluss, Fach und PO-Version. Außerdem zählen dazu noch so etwas wie Standort, Präsenzstudium, Vollzeitstudium, Erststudium usw. Mit dem neuen Studiengang werden auch die Prüfungsordnung und das Abschluss-/Gesamtkonto 2000 als Wurzelelement angelegt. An diesem Konto sind andere bzw. speziellere Einstellungen als an den anderen Konten zu machen.
Weitere Informationen, wie z.B. die Grenze für „mit Auszeichnung“, können später erfasst werden.
Beispielhaft haben wir angelegt:
PO BA Wirtschaftsinformatik Version 7 mit der Bezeichnung 82-277-7.
Im Bild sehen Sie die Grunddaten des Abschlusskontos 2000-82-277-7.

Über „Curriculum Designer > Elemente bearbeiten“ suchen Sie die Prüfungsordnung, die im GITZ angelegt wurde.
Geben Sie dazu den Titel Ihres Studienganges ein und wählen Sie den Elementtyp „Prüfungsordnung“.

Sie erhalten im Suchergebnis eine Liste mit allen PO-Elementen, die ihren Suchbegriffen entsprechen (siehe auch oberste Zeile über der Liste).
Mit dem Stiftsymbol wählen Sie die richtige PO zum Bearbeiten aus. Wenn Sie mit der Maus über die Symbole fahren und kurz verweilen, wird im Tooltip eine kurze Erklärung des jeweiligen Symbols angezeigt.


Im nächsten Bild werden mit dem Reiter „Struktur“ die bisher angelegten Unterelemente zum ausgewählten Element angezeigt. Klicken Sie auf das „>“ vor dem Element Prüfungsordnung oder auf den Button „Alle aufklappen“.
In unserem Beispielfall sehen Sie jetzt nur das neu angelegte Abschluss-/Gesamtkonto mit dem Kontensymbol .
In vielen Fällen wird es sinnvoll sein, auch die Kontenstruktur vom GITZ anlegen zu lassen. In dieser Dokumentation gehen wir davon aus, dass die Fakultät dies selbst tun möchte.

Um dem Abschlusskonto die gewünschte PO-Struktur hinzuzufügen, klicken Sie in dieser Zeile auf das Symbol „Unterstruktur hinzufügen“ .
Die Konten in HISinOne entsprechen den Kategorien im MHB.
Bevor Sie die Struktur des Studiengangs abbilden, sollten Sie sich überlegen, wie später das Zeugnis bzw. der Notenspiegel aussehen sollen.
Die Struktur, die Sie hier anlegen, spiegelt sich dort wider.
Geben Sie die Anzahl der gewünschten Konten (im Beispiel: 3, Zahl anpassen) an und klicken Sie auf „ Speichern“.

Sie erhalten das folgende Bild mit den neu angelegten Konten, die systemseitig einfach durchnummeriert wurden.
Ihre Aufgabe ist es jetzt, die einzelnen Konten richtig zu benennen und mit den notwendigen Informationen zu füllen. Hier ist dies schon geschehen.
Klicken Sie dafür auf das Stiftsymbol zum Bearbeiten eines Kontos.

Die Seite zum Bearbeiten der Eigenschaften des Kontos wird Ihnen angezeigt.

Vergeben Sie eine eindeutige Bezeichnung – siehe Anhang (für ein Konto also nummer-abschluss-stg-version).
Geben Sie weiterhin einen Titel, den Langtext sowie die erforderlichen Credits ein.
Für die Bewertungsart sowie die Versuchsanzahl richten Sie sich bitte nach den Angaben im Bild.
Das Feld „Gruppierung für Druckausgaben“ regelt die Sortierung der Konten auf dem Zeugnis. Geben Sie an, an welcher Stelle des Zeugnisses ein Bereich erscheinen soll.
Vergessen Sie nicht, die Daten zu speichern.

Um dem neu benannten Konto die dazugehörigen Module zuzuordnen, müssen Sie im System suchen, ob es das gewünschte Modul schon gibt. Dazu gehen Sie wieder über die Funktion „Curriculum Designer > Elemente bearbeiten“.
In Beispielfall soll das Modul mit der Nummer 2216250 (Grundlagen der Rechtswissenschaften) dem Konto „Pflichtbereich Wirtschaftswissenschaften“ zugeordnet werden.
Suchen Sie also nach der Nummer und dem Elementtyp „Modul“.

Sie erhalten im Suchergebnis eine Liste mit allen Modulen, die ihren Suchbegriffen entsprechen (siehe auch oberste Zeile über der Liste).
Das Modul ist so oft da, weil wir für die Versuchszählung die Module aus dem Eltern-/Quellmodul kopieren und dann mit diesem Eltern-/Quellmodul koppeln müssen.
Sollte das gewünschte Modul nicht gefunden werden, müssen Sie es neu anlegen.
Sie müssen das Modul aus dem gewünschten Fach nun markieren, indem Sie am Zeilenbeginn in das leere Kästchen klicken und so ein Häkchen setzen.
Nutzen Sie jetzt die Zwischenablage, um das Modul 2216250 zwischenzuspeichern, damit es später einem Konto zugeordnet werden kann.

Klicken Sie dazu auf den Button „ Zur Zwischenablage hinzufügen“ ganz unten im Bild.
Rechts unten erscheint danach in einem kleinen Fenster der Hinweis, dass sich 1 Element in der Zwischenablage befindet.

Wenn Sie die Zwischenablage öffnen, sehen Sie deren aktuellen Inhalt:

Kehren Sie jetzt zum Konto 3020-82-277-7 zurück.
Das geht zum Beispiel über die Funktion „Curriculum Designer > Elemente bearbeiten“ > Suche nach dem Konto > Bearbeiten über Stiftsymbol und den Reiter „Struktur“.

Klicken Sie dann auf das Symbol „ als Kind einfügen“, wodurch automatisch der markierte Inhalt der Zwischenablage eingefügt wird. Rechts oben erscheint ein Meldefenster mit einer Bestätigung Ihrer Aktion.

Wenn ein Modul noch nicht vorhanden ist und erstmalig in diesem Studiengang verwendet werden soll, muss in dem entsprechenden Konto eine neue Unterstruktur für das Modul erzeugt werden. Wie eine Unterstruktur erzeugt wird, haben Sie bereits weiter oben gelernt.
Erzeugen Sie ein neues Modul:

Es wird unter dem Konto 3020-82-277-7 ein neues Modul angelegt – Nummer und Name werden automatisch wie angezeigt vergeben.

Dieses neue Modul bearbeiten Sie jetzt über das Stiftsymbol .
Vergeben Sie eine eindeutige Bezeichnung, hier im Beispiel 2299300-E-277, sowie die anderen notwendigen Daten, um das Modul zu beschreiben.
Achten Sie bitte darauf, dass man an der eindeutigen Bezeichnung erkennen kann, in welches Fach dieses Modul gehört und ob es ein Eltern- oder kopiertes Modul ist.

Das neue Modul soll aus 2 Veranstaltungen, einer Prüfung und einer Studienleistung bestehen.
Öffnen Sie dazu den Reiter Struktur und klicken Sie auf das Symbol „Unterstruktur hinzufügen“ . Es öffnet sich ein weiteres Fenster „Strukturdaten erzeugen“. Hier geben Sie jetzt die für das Modul gewünschte Struktur ein und speichern Ihre Daten – das zusätzliche Fenster verschwindet.

Sie erhalten das folgende Bild mit der von Ihnen angelegten Struktur. Nummern und Namen für die neuen Strukturelemente werden automatisch vergeben.

Über das Stiftsymbol gelangen Sie in die jeweilige Bearbeitungsmaske für die neuen Unterelemente, um diese dort genauer zu beschreiben bzw. bereits vorhandene Daten und Details zu prüfen.
Bei der Bearbeitung der Prüfung beachten Sie bitte, die Anzahl der Versuche sowie die Anzahl der max. bestandenen Versuche auf 99 zu setzen.
Dieser ungewöhnliche Wert beruht auf einer Empfehlung von HIS und weist darauf hin, dass die wirkliche Anzahl der Versuche an anderer Stelle hinterlegt wird. Um sicherzustellen, dass nach Studiengangwechsel die Versuchszählung wieder bei 1 beginnt, wird bei Prüfungen, die in mehreren Studiengängen vorkommen, die tatsächliche Versuchszählung an der Beziehung zwischen Prüfung und Modul gespeichert.

Die Beziehung der Prüfung zum Elternelement bearbeiten Sie über das Symbol mit den verschlungenen Pfeilen .
Es öffnet sich ein neues Fenster „Beziehung bearbeiten“. Geben Sie hier die üblichen (tatsächlich gewünschten) Anzahlen für Versuche „3“ bzw. max. bestandene Versuche „1“ ein. Speichern Sie Ihre Eingaben und das Fenster verschwindet wieder.

Um die gesamte Struktur zu prüfen, öffnen Sie die Prüfungsordnung, gehen über den Reiter „Struktur“ und klappen die Baumansicht auf.
Sie sehen die angelegte Struktur für das Konto 3020.

Nachfolgend können Sie alle anderen Konten auf die gleiche Weise anlegen bzw. bearbeiten.
Um ein neu erstelltes Modul für einen anderen Studiengang zur Verfügung zu stellen, öffnen Sie das Modul und erzeugen davon eine Kopie, wie im Folgenden beschrieben.
Im Beispiel soll das Quell- bzw. Elternmodul Testmodul (2299300-E-277) für den Studiengang Bauingenieurwesen (017) verfügbar gemacht werden. Dort ist das Modul ein gekoppeltes Modul.
Klicken Sie in der Struktur auf „Bearbeiten“. Passen Sie die eindeutige Bezeichnung entsprechend an (2299300-K-017) und scrollen Sie zum Bereich „Neue Kopie erzeugen“.
Setzen Sie einen Haken bei „Modulbeschreibung koppeln“.
Entfernen Sie den Haken bei „Zuordnungen zu darüber liegenden Elementen beibehalten“.
Wählen Sie bei Feld „Struktur kopieren“ aus der Liste den Punkt „Vorhandene Unterstruktur beibehalten“.
Speichern Sie das Modul als neue Kopie, indem Sie auf das Symbol oder den Text „Als neue Kopie speichern“ klicken.

Öffnen Sie das neue, gerade gekoppelte Modul 2299300-K-017und gehen dort auf den Reiter „Importfreigabe“. Die Organisationseinheit, für die das Modul freigegeben werden soll, muss zunächst der Zwischenablage hinzugefügt werden. Dazu klicken Sie auf „Schnellsuche“, wählen die richtige Einrichtung mit „Suchen“ aus und klicken auf „Zur Zwischenablage hinzufügen“.

Die Suche muss dann geschlossen werden. Über den Punkt „Hinzufügen“. wird ausgewählt, für welche Einrichtung tatsächlich freigegeben wird.

Der Studienkoordinator der Fakultät 3 kann das Modul jetzt über die „erweiterte Suche“ in „Curriculum Designer > Elemente bearbeiten > „Suche nach PO-Elementen“ finden. Dabei muss im Bereich „Importfreigaben“ bei „Freigegebene PO- Elemente suchen“ der Haken gesetzt werden.

Das so gefundene Modul kann der Zwischenablage hinzugefügt und in den eigenen Studiengang eingehängt werden.
Markieren Sie dazu das gefundene PO-Element (Haken in das Kästchen am Anfang der Zeile) und klicken Sie auf den Button „ Zur Zwischenablage hinzufügen“. Dort wird das Element für den folgenden Schritt zwischengespeichert.

Aus der Zwischenablage heraus können Sie das Element dann ganz einfach in den eigenen Studiengang einbinden.
Öffnen Sie die gewünschte Prüfungsordnung über „Curriculum Designer > Elemente bearbeiten“. Über den Reiter „Struktur“ klappen Sie die Baumansicht bis zum gewünschten Konto auf, öffnen die Struktur dieses Kontos und klicken dort auf das Symbol „ als Kind einfügen“.

Das Modul wird mit seiner gesamten Unterstruktur in das Konto eingefügt – es ist ja eine komplette Kopie des Elternmoduls.
Die Veranstaltungen und Prüfungen sind deshalb auch nur in der Organisationseinheit bearbeitbar, die das Elternmodul besitzt.

Alternative: Benutzung der Bottom-Up-Methode (Anlegen der PO-Struktur ausgehend von einzelnen Elementen)

Wenn die Struktur eines neuen Studiengangs noch nicht klar beschrieben ist, können die Prüfungen, Veranstaltungen, Studienleistungen und Module auch ohne den Überbau der Konten angelegt werden. Die Zuordnungen werden dann später eingefügt. Das können Sie dann anhand der Anleitung selbst versuchen oder die gewünschten Strukturinformationen wie bisher ans GITZ schicken, damit wir den Studiengang entsprechend zusammenbasteln.

Sichtbarkeiten

Nicht alle Module dürfen überall zu sehen sein. Zusatzprüfungen gehören z.B. nicht ins Modulhandbuch, Universalmodule sollen im Allgemeinen nicht im Studienplaner des Studenten zur Anmeldung von Prüfungen sichtbar sein.
Diese Einstellungen müssen am Element Prüfungsordnung vorgenommen werden. Dazu wählen Sie im Bereich „Curriculum Designer > Elemente bearbeiten“ den Typ „Prüfungsordnung“ aus und geben bei Titel die Nummer des Studiengangs ein. Aus dem Suchergebnis der vorhandenen Prüfungsordnungen suchen Sie sich die richtige heraus, öffnen diese und wählen anschließend den Reiter „Sichtbarkeiten“.

In der beispielhaften Prüfungsordnung soll es Studenten nicht möglich sein, sich für die Konten Professionalisierungsbereich, Bachelorarbeit und Zusatzprüfungen sowie für die Universalmodule online anzumelden. Die Studenten sollen diese im Studienplaner nicht sehen.

An dem rechten Augensymbol erkennt man, dass diese Bereiche mit ihren Unterstrukturen im Studienplaner nicht sichtbar sind.
Sichtbarkeiten müssen außerdem noch für den Verwendungszweck Modulhandbuch, Zeugnis und Transcript of Records (Notenspiegel) eingestellt werden.
Das Modulhandbuch bitte nicht kontrollieren, bevor die Sichtbarkeiten eingestellt sind! Ohne die ausgeblendeten Bereiche wird das Modulhandbuch zu groß und könnte bei der Anzeige zeitliche Probleme verursachen und zu Systemunterbrechungen führen. Auch mit eingestellten Sichtbarkeiten dauert der Aufruf noch sehr lange.

Oberthemen

Manchen Modulen sind sehr viele Veranstaltungen zugeordnet, die für die Studierenden strukturiert werden sollen. Im MHB gibt es dazu den Begriff „Oberthema“. In HISinOne kann man das mit einem Teilmodul realisieren.
Als Beispiel wählen wir hier ein Modul aus den Wirtschaftswissenschaften:

Die Veranstaltungen sollen in zwei Oberthemen gruppiert werden.
Dazu wird im Curriculum Designer das Modul gesucht und auf das Icon „Unterstruktur hinzufügen“ geklickt.

Hier werden zwei Teilmodule angelegt und entsprechend umbenannt. Die Veranstaltungen im Modul werden mit dem Scheren-Icon ausgeschnitten und befinden sich danach in der Zwischenablage. Beim Teilmodul werden sie mit dem Icon „Als Kind einfügen“ an der gewünschten Stelle eingefügt.
Die Prüfungen und Studienleistungen müssen im Modul verbleiben und dürfen nicht dem Teilmodul zugeordnet werden.

Für die Studenten sieht es dann im Studienplaner mit Modulplan so aus:

Zeugnis vorbereiten

Für das Zeugnis sind einige Voreinstellungen notwendig.
Damit der Titel der Bachelor- bzw. Masterarbeit auf dem Zeugnis erscheint, muss das Prüfungselement Bachelor- bzw. Masterarbeit die richtige Prüfungsart bekommen und bei „Erfassung schriftlicher (Abschluss-)Arbeit“ ein „Ja“ eingetragen sein.

Fußzeile, Dekan und Prüfungsausschussvorsitzender müssen angegeben werden.
Suchen Sie dazu im Curriculum Designer die neue Prüfungsordnung. Im Reiter Textbausteine müssen die Felder Ansprechpartner, Dekan/-in, Prüfungsausschussvorsitzende/-r, Fußzeile deutsch und Fußzeile englisch eingefügt und ausgefüllt werden.

Im Zeugnis muss die Reihenfolge, in der die einzelnen Bereiche aufgeführt werden sollen, angegeben werden. Dazu muss bei den Konten „Gruppierung für Druckausgaben“ eingestellt werden. Im Beispiel soll das neue Konto 3020 im Zeugnis an der 2. Stelle erscheinen.

Suchen von Modulen, die noch nicht für den Import freigegeben sind

Wenn Sie ein Modul nicht finden können und überprüfen wollen, ob es nicht existiert oder lediglich nicht freigegeben wurde, gehen sie über „Studienangebot“ > „Modulbeschreibungen“ > „in Modulhandbücher suchen“.

Mit Klick auf das gefundene Modul öffnet sich die Detailansicht.

In der Detailansicht sieht man, an welche Organisationseinheit man sich wenden muss, um dort das Modul für den eigenen Studiengang freigeben zu lassen.

Modul- und Prüfungsnummerngenerator

Um Studiengangskoordinierende bei der Erzeugung von neuen Prüfungsordnungselementen zu unterstützen wurde ein Nummerngenerator eingerichtet. Dieser Generator ist in der Lage eindeutige Nummern und Bezeichner für neue Elemente zu erzeugen. Der Generator wird lediglich bei Elementarten wie Modul, Prüfung, Studienleistung und Veranstaltung aktiv und die generierten Werte können jederzeit überschrieben werden. Im Eingabefeld muss eine 4 stellige Nummer eingegeben werden, die dem Fachbereich/Institut entspricht. Ausgehend von dieser Nummer wird die nächste freie 10 stellige Nummer mit einer „0“ am Ende (bei Modul) bzw. fortlaufend 1,2,3,4… bei Prüfungen, Studienleistungen und Veranstaltungen gesucht. 1. Eingabe der 4 stelligen Nummer und Modultext und anschließendem „Speichern“

Die Seite baut sich neu auf und zeigt die generierten Nummer und den generierten Bezeichner.

Sobald dieses Modul einem Studiengang zugeordnet werden würde, bekäme der eindeutige Bezeichner den Zusatz der Studiengangsnummer. Wenn fest steht, dass mit einem neuen Modul auch Prüfungs- und Studienleistung neu erzeugt werden sollen, kann dies in einem Schritt geschehen. Das hat den Vorteil, dass Modul, Prüfungs- und Studienleistung im gleichen Nummernbereich erzeugt werden.

2. Eingabe der 4 stelligen Nummer und Modultext inkl. Unterstruktur und anschließendem „Speichern“

Die Strukturansicht des erzeugten Moduls zeigt die darunter liegenden Elemente im gleichen Nummernbereich.

Anhang

In der Dokumentation von HIS finden Sie ebenfalls Hinweise und Hilfe zum Anlegen von Prüfungsordnungen.
Gehen Sie dazu über „Benutzer-Information > Dokumentation und Hilfe“ auf das nachfolgend genannte Kapitel
→ 3 Campus-Management > Prüfungs- und Veranstaltungsmanagement
und anschließend zu
→ 4 Verwaltungspersonal > 4.9 Prüfungs- und Veranstaltungsordnungen verwalten und anzeigen mit dem Curriculum Designer

Zur Information:
In HISinOne umfasst der Begriff Studiengang eine Kombination aus Abschluss (z. B. 82), Fach (z. B. 817, 104), PO-Version (z. B. 1,2,3) und Studienform (z. B. 7).


Für die Vergabe eindeutiger Bezeichnungen schlagen wir für den Übergang folgendes System vor:

Die Modulnummer entnehmen Sie bis zu seiner Abschaltung dem MHB.

onlinetools/tuconnect/mitarbeiter/leitfaeden_zu_rollen/empfelung-studienkoordinator.txt · Zuletzt geändert: 2023/05/15 11:47 von marschlo
Gau-IT-Zentrum