Installation TSM-Client unter Windows

Die Installation des TSM-Clients unter Microsoft Windows gestaltet sich vergleichweise einfach und unterscheidet sich für Windows XP, Windows 2003 Server, Windows Vista NICHT:

Laden Sie die Client-Software herunter.

Starten sie anschließend Client-Installation mittels Doppelklick.


Wählen Sie den Installationspfad aus.


Anschließend wählen Sie die Standardinstallation aus.

Danach sind keine weiteren Einstellungen zu tätigen. Durchlaufen Sie die Installation bis zum [Fertigstellen].


Erststart und Konfiguration des TSM-Clienten

Mit dem ersten Aufruf der Sichern-Archivieren - GUI startet der Configuration Wizard.


Da in der Regel kein Option File vorliegt, muss dieses neu erstellt werden. Achtung: für Windows existiert nur das Optiondatei dsm.opt, nicht aber die Datei dsm.sys.


Der (TSM-Knoten-)Name des Rechners muss angegeben werden, dieser entspricht in der Regel dem Fully Qualified Domain Name (FQDN), also dem Rechnernamen plus dem vollständigen Domainnamen, wie der Rechner im DNS registriert ist (unter Windows kann dieser Name mittels des Kommandos nslookup <eigene IP-Adresse> erfragt werden).


Die Verbindung zum Server geschieht über TCP/IP.


Der TSM-Server hat die Adresse rztsm.rz.tu-bs.de, der Port ist 1500.


Die vorgeschlagene Liste der ein- und auszuschließenden Dateien und Verzeichnisse kann in der Regel erstmal übernommen werden.


Danach werden auszuschließende Datein anhand ihres Typs (genauer der Dateiendung) konfiguriert, hier müssen Sie selbst entscheiden.


Als Backup-Typ ist Incremental zu wählen, so werden nur Dateien gesichert, die sich seit der letzten Sicherung geändert haben (zur Erläuterung der Backup-Strategien siehe Wikipedia), andernfalls erfolgt jedes Mal die Übertragung sämtlicher Dateien. (Windows ändert sowieso die Datums-Zeit-Stempel sehr vieler Dateien, so dass sehr viele Daten gesichert werden) Außerdem müssen Sie die Partitionen festlegen, die gesichert werden sollen. SYSTEM STATE ist nur für die Herstellung des gesamten Systems, z.B. nach einem Hardware-Defekt, wichtig.

Wählen Sie danach [Apply] und im nächsten Fenster [Finish] aus.


Danach erfolgt die Verbindungsaufnahme des Clients mit dem Server, die User id entspricht dem (TSM-)Knotennamen (als FQDN), das Password haben Sie vom GITZ mitgeteilt bekommen.


Danach steht die GUI zur Verfügung, diese ist, wie man sieht, selbsterklärend.


Um ein Backup während des laufenden Betriebs machen zu können, muss der Open File Support konfiguriert werden, am besten per Wizard in der GUI.


Wählen Sie den Menüpunkt Open File Support aus.


Sowohl durch den Logical Volume Snapshot Agent (LVSA) wie den Volume Shadow Copy Service (VSS) werden Kopien der offenen Dateien erzeugt und diese, statt der Originaldateien, gesichert. Es wird empfohlen für Windows 5-Betriebssysteme (Windows 2000, WindowXP) LVSA einzusetzen, ab Version 6 (Vista, Windows7, Windows Server 2003/ 2003 R2 / 2008 / 2008 R2) VSS.

Wählen Sie danach [Apply] und im nächsten Fenster [Finish] aus.


Wiederholen Sie den Vorgang dann noch einmal für den 'Online' Image Support.

Danach müssen Sie Ihren Rechner neu starten.


Weitere Einstellungen können anschließend über den Menüpunkt EditPreferences eingestellt werden…


…z.B. weitere Include-/Exclude-Regeln…

…oder die Verschlüsselung einzelner Dateien bei der Übertragung einzelner Dateien. Über die Browse-Schaltfläche können Sie einzelne Dateien auswählen, im Textfenster können Sie dann durch Wildcards die Auswahl erweitern oder den Namen / die Adresse des Backup-Servers.


Nicht zu vergessen, die Kompression bei der Übertragung zum Server.


Sie können sich zusätzlich das deutsche Sprachpaket installieren. Folgen Sie einfach der Installation, es sind keine weiteren Einstellungen vorzunehmen.

Die Einrichtung ist nun abgeschlossen.

backup/tsm_windows.txt · Zuletzt geändert: 2014/08/12 09:57 (Externe Bearbeitung)
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