Konfiguration des Java-Clients & Erste Schritte

TIPP: Entlasten Sie Ihr E-Mail Postfach –> Verschicken Sie Links ;-)

Wer kennt das nicht? Sie haben Bedarf ständig auf Ihren Schriftverkehr und dazugehörige Dokumente Zugriff zu haben, aber so langsam füllt sich Ihr Postfach und quillt demnächst über. Wie wäre es, wenn Sie Ihr Postfach dadurch entlasten, dass Sie beginnen Dateien in der Cloud abzulegen und nur noch den Link dorthin versenden?


Wählen Sie innerhalb des Clients mit der rechten Maustaste die Option [Link teilen] für eine Freigabe.


Danach öffnet sich automatisch Ihr Standardbrowser und bietet Ihnen die Möglichkeit den Link entweder direkt zu versenden (wenn Sie wenig Bedarf für Text haben) oder sie kopieren den Link einfach in den Zwischenspeicher und fügen ihn einer umfangreicheren E-Mail an.

Links können zeitlich befristet gültig sein und ein Ablaufdatum haben oder auch nicht.

Konfiguration



Unabhängig davon, ob Sie Windows, Linux oder etwa Apples macOS benutzen, gleicht sich die Konfiguration und Einrichtung des Cloud-Storage Clients. Lediglich die grafischen Details und die Ordnerpfade können sich unterschieden Typischerweise starten Sie den Client über einen (Doppel-)klick auf ein Icon aus dem Startmenü heraus oder über ein Desktopicon.


Es erscheint dieses Startbild

Nach der Installation muss der Client ggf. zunächst mit der Server URL versehen und einmalig aktiviert werden; falls Sie sich etwa noch nie an der Cloud angemeldet hatten oder auch noch nicht eingeladen worden waren.


Tragen Sie in das Feld Server URL folgendes ein: https://cloudstorage.tu-braunschweig.de


In diesem Fenster aktivieren Sie Ihr Konto und geben Ihre personenbezogene Benutzerkennung (NICHT Ihre E-Mailadresse) und Passwort Ihres TU-Accounts ein. Bitte achten Sie darauf, dass die verwendete Serveradresse exakt https://cloudstorage.tu-braunschweig.de lautet, sonst haben Sie den falschen Server eingetragen bzw. den falschen Client heruntergeladen.

Um sich selbständig registrieren zu können, bedürfen Sie in jedem Fall einer gültigen, sogenannten „personenbezogenen“ Benutzerkennung des GITZ der TU Braunschweig. Falls Sie über keine verfügen, können Sie eine solche über den IT Service Desk des GITZ beantragen.

Nach Eingabe Ihres Passwortes wird ein Knopf mit der Aufschrift [Fertig] sichtbar, klicken Sie auf diesen Knopf, und der Cloud-Storage Server richtet nun ein Benutzerkonto für Sie ein. Die Aktivierung des Clients muss nur einmal ausgeführt werden. Beim nächsten Start des Clients müssen Sie sich lediglich in die Cloud einloggen (siehe nächstes Bild).

Login



Bitte tragen Sie ihren Benutzernamen und ihr Passwort ein und klicken nach der Eingabe auf [Weiter].

Auswahl der zu synchronisierenden Ordner


Nach dem Login gelangen Sie in den Synchronisierungsdialog des Cloud-Storage. Falls Sie schon Ordner in der Cloud erstellt haben, können Sie hier einstellen, welche dieser Ordner auf Ihrem PC synchronisiert werden sollen.

Ordner, die noch nicht synchronisiert werden, werden mit einem Pfeil dargestellt. Um einen der noch nicht synchronisierten Ordner für die Synchronisierung auszuwählen, klicken Sie auf den Pfeil. Anschließend öffnet sich ein Dialog, der Sie auswählen lässt, mit welchem lokalen Ordner auf Ihrem Rechner der gewählte Ordner synchronisiert werden soll.


Wenn noch kein Ordner erstellt wurde, erscheint dieses Fenster, in dem sie einen zu synchronisierenden Ordner auswählen müssen. Nach auswahl des Verzeichnisses klicken Sie auf [OK]. Der zu synchroniserende Ordner ist nun eingerichtet.

Erste Schritte



Austausch von Dateien zwischen zwei Computern eines einzelnen Benutzers



Die Verwendung der Cloud zum Datenaustausch zwischen Computern oder Mobilgeräten, die von beteiligten Benutzern genutzt werden, ist sehr einfach: Auf allen Geräten muss lediglich der passende Client installiert werden (siehe letztes Kapitel -Installation-).

Wenn auf Gerät A der Ordnerinhalt eines Cloud-Storage Ordners geändert wird, z.B. durch Hinzufügen einer Datei, so wird dieser Ordner vom Client automatisch mit dem geclusterten Serversystem im Rechenzentrum des GITZ synchronisiert. Die neue Datei wird also in die Cloud kopiert.

Beim nächsten Synchronisierungszyklus eines anderen beteiligten Geräts B „bemerkt“ das dort ebenfalls installierte Clientprogramm , dass in den Ordnern, die überwacht werden, auf dem Server eine neue Datei vorhanden ist, und kopiert diese vom Server auf seine lokale Festplatte. Auf diese Weise können Ordner auf zwei oder mehr Rechnern automatisch vom Cloud-Storage System synchron gehalten werden.

Die Datenübertragung erfolgt auf Blockebene und nicht auf Filebene. So können auch große Dateien wie bspw. PowerPoint Präsentationen oder auch Truecryptcontainer durch die Übertragung der Differenzblöcke (Deltasync) aktuell gehalten werden, ohne die gesamte Datei neu übertragen zu müssen.

Durch die AES Verschlüsselung des Clients besteht hier eine sehr hohe Datensicherheit, und das Serversystem wird, insbesondere bei großen Datenmengen und Dateigrößen von bspw. >5GB (Angabe des Herstellers), performant gehalten und entlastet. Die gesamte Bandbreite wird optimal ausgenutzt.

„Device2Device“ Funktionalität der Java-Clients

Eine Besonderheit des Clients ist dessen „Device2Device“ Funktionalität. Alle Clients, die gemeinsam auf einen Ordner oder eine Datei zugreifen können, erhalten über das System Informationen über ihre gegenseitige Existenz.

Sie werden als sogenannte „Geräte“ in der Datenbank geführt.

Ein Client erhält bei seinem Start über den Server Informationen über gleichzeitig aktive „befreundete“ Clients, mit denen er Daten teilt. Nachdem der Client Informationen über Dateiveränderungen und den daraus entstehenden „Synchronisierungsbedarf“ vom Server erhalten hat, wird er die Datenblöcke nun nicht nur direkt von dem Server beziehen, sondern auch von den Clients mit den selben Dateiinformationen.

Bei mobilen Geräten (Laptops) mit Datenvolumenverträgen, bspw. bei einer integrierten UMTS Simkarte, sollte daher bestenfalls die Synchronisierung nur bei verfügbarem WLAN möglich sein. Dies geschieht durch „Pausieren“ oder „Stoppen“ der Synchroniserung oder durch Stoppen des Clients bei fehlender WLAN-Verbindung. (Sehen Sie hierzu bitte den entsprechenden Punkt „Sync & Share“ in der weiterführenden Anleitung)

Die verfügbaren „Apps“ für Smartphones und Tabletts haben diese Funktion nicht integriert und sind daher nicht bei der Synchronisierung zwischen den Endgeräten beteiligt. Trotzdem sollten sie Einstellungen der Cloud-Storage Apps für Android und iOS entsprechend beschränkt werden. Eine beispielhafte Anleitung dazu finden Sie hier im Dokubereich bei den Anleitungen zu den mobilen Geräten mit Android/iOS.


Austausch von Dateien zwischen mehreren Benutzern des GITZ Cloud-Storage Clusters



Die Prozedur für den Austausch von Dateien zwischen verschiedenen Benutzern mit mehreren Endgeräten verläuft ähnlich zu dem Austausch von Dateien zwischen verschiedenen Computern eines Benutzers.
Auf dem Rechner jedes beteiligten Benutzers muss der passende Client installiert und konfiguriert worden sein. Möchte nun ein Benutzer einen Ordner mit anderen Benutzern teilen, so muss er diese Benutzer lediglich in den Ordner „einladen“.
Gehen Sie dazu wie folgt vor:


Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner den Sie teilen möchten. Im nun geöffnetten Untermenü wählen Sie [Einladen]


Nun hat sich der „Einladungs Assisten“ geöffnet. Bitte geben Sie die gültigen Kontaktdaten der einzuladenen Person ein.

  • Wenn es sich um Mitarbeiter oder Studenten der TU Braunschweig handelt, ist es möglich Sie entweder über die bereits erwähnte personenbezogene Benutzerkennung (bei Mitarbeitern) oder die Y-Nummer (bei Studenten) einzuladen oder eine gültige E-Mail Adresse zu verwenden.
  • E-Mail Adressen sollten aus praktischen Gründen, die später noch detailiert erläutert werden, der Form „<USERKENNUNG>@tu-braunschweig.de> genügen und nicht aus eventuell separat in den Instituten oder Einrichtungen existierenden betriebenen E-Mailsystemen wie bspw. <tu-bs.de>, <verwaltung.tu-bs.de> oder <..@ida.etc.tu-bs.de> gewählt werden
    • Jeder Inhaber einer „GITZ-Kennung“ verfügt auch über ein E-Mailkonto im zentralen E-Mailsystem des GITZ.
  • „Externe“ können ausschließlich über eine gültige E-Mail Adresse eingeladen werden. Der Benutzer wird mit dem Versand der Einladung in der lokalen Datenbank des Systems angelegt und mit einem initialen Kennwort versehen.

Fehlerhafte Eingaben von Daten können generell nicht geprüft werden, da das System nicht zwischen fehlerhaften oder korrekten Eingaben unterscheiden kann. Daher sollte man ggf. einmal Rücksprache zu den „Eingeladenen“ halten, falls man einen Fehler befürchtet.


  1. Nachdem Sie alle notwendigen Kontaktdaten eingegeben habe erscheint ein Button [Weiter] auf den Sie in einem späteren Schritte bitte erst klicken.
  2. Bevor die Einladung abgeschlossen werden kann, müssen die Rechte des eingeladenen Benutzers festgelegt werden, die er in dem betreffenden Ordner haben soll. Hier kann zwischen „nur Lesen“, „Schreiben/Lesen“ und „Admin“ gewählt werden.
  3. Wenn die Rechte festgelegt wurden, klicken Sie auf [Weiter]

Neu angelegte Benutzer des Systems erhalten zwei separate E-Mails und bereits früher angelegte Benutzer nur eine:

  • Eine E-Mail mit den Zugangsdaten wie URL, Benutzername und initiales Passwort (Nur für neu angelegte Benutzer)
  • Eine E-Mail für jeden Ordner zu dem er oder sie eingeladen worden ist (Neu und bereits angelegte Benutzer)
server/cloud-storage/config_java_client.txt · Zuletzt geändert: 2019/08/15 06:40 von henbloch
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